Digitale Werbeschilder, Tom Cruise und Augmented Reality


Die alljährliche Google-Entwicklerkonferenz Google I/O fand dieses Jahr wieder im kalifornischen Mountain View statt und brachte neben einigen „WOW-Momenten“ einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende Jahr. Es wird nicht nur aus technischer Sicht spannend, sondern auch in Hinblick auf das Onlinemarketing.

Speziell die Themen Augmented Reality und Google Assistant haben wir etwas genauer unter die Lupe genommen.

Google Assistant

Der smarte Helfer soll in Zukunft intuitiver, leichter bedienbar und vor allem schneller werden. Beeindruckend dabei ist, dass es bald eine Variante des Assistant geben soll, welche offline, ganz ohne Internet- oder Netzverbindung, funktionieren soll. Bisher nahm der Assistant, welcher derzeit nur online abrufbar ist, circa 100 GB auf Google-Servern in Anspruch. Bald sollen Neuronale Netzwerke ausgenutzt werden und als Grundlage für ein Meta-Modell geschaffen werden, welches nur 500 MB groß sein soll. Somit kann der Offline-Assistant problemlos auf jedem Smartphone lokal gespeichert werden. Dieser Code dürfte Googles best-kept-Secret werden und lässt Damen, wie Siri oder Alexa, etwas alt aussehen.

Eine Vorführung des neuen Assistant gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=GILvyiWB7xY

Google Maps Augmented Reality

Eine der größten Updates dürfte im nächsten Jahr in Google Maps, eventuell mit dem Launch von Android Q, erscheinen. Bald soll die App mit Augmented Reality-Elementen anwendbar sein, welche ein Verlaufen in der Stadt so gut wie unmöglich machen sollen. Aktiviert man die Kamera in Maps, erkennt die Software den aktuellen Standort und zeigt dem User den Weg mit virtuellen Straßenschildern an und führt ihn zum Ziel. Und genau in diesem Bereich eröffnen sich für das Marketing- und Werbetreibende neue (Werbe)-Möglichkeiten. Wer animierte Wegweiser einbauen kann, schafft auch Raum für eine Flut an digitalen Werbeflächen, die ganz individualisiert, und dank Remarketing immer exakt passend, der Spaziergängerin und dem Spaziergänger (aufs Auge gedrückt) am Display angezeigt werden.

Tom Cruise lässt grüßen: https://www.youtube.com/watch?v=uiDMlFycNrw


Neue Funktionen von Google Lens

Durch die Kamera greift die Lens-App automatisch auf eine riesige Datenbank zu und erkennt sofort Pflanzen, Tiere oder Sehenswürdigkeiten und stellt betreffende Informationen dazu bereit. Die Suche über die Kamera wird nun ausgeweitet und kann beispielsweise Suchergebnisse direkt in AR (Augmented Reality) darstellen. Eine Speisekarte wird zum Beispiel nicht nur übersetzt, sondern es werden direkt die beliebtesten Gerichte ausgesucht und in verschiedenen Sprachen vorgelesen. Natürlich wurde Lens auch im Hinblick auf Konsum- bzw. auf Produktinformationen optimiert. So kann der Lieblingsschuh in einem Magazin oder einem Geschäft fotografiert werden und die besten Angebote (bzw. die besten Bieter via Google Ads) werden sofort angezeigt.


Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass Augmented Reality im Google-Universum derzeit einen großen Schritt nach vorne macht und die erfolgreichsten Apps damit nach und nach ausgestattet werden. Dies dient nicht nur einer praktischen Anwendung im Alltag, sondern wird bald den Weg auf Googles heimischen Werbeplattformen finden und somit Werbeanzeigen noch realer in den Alltag integrieren.

Bettertogether ist Google-Partner und zertifiziert in den Bereichen Suchnetzwerk sowie Mobile Ads.

Fotos: Google / Cnet

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